AGB

 

§ 1 Geltungsbereich

Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Überlassung von Hotelzimmern, Konferenz-, Bankett- und Veranstaltungsräumen des Hotels sowie für alle damit im Zusammenhang stehenden Bewirtungen und für sonstige Leistungen und Lieferungen des Hotels.

 

§ 2 Vertrag

1. Der Vertag kommt erst durch die rechtsgültige Unterschrift durch den Besteller und die Vertragsannahme (Bestätigung des Hotels) zustande.

2. Das Landhotel DER SCHAFHOF AMORBACH verpflichtet sich, die reservierten Räumlichkeiten bereitzustellen sowie die bestellten Dienstleistungen zu erbringen.

3. Der Veranstalter garantiert, dass die bestellte Veranstaltung auf dem SCHAFHOF stattfindet und er die vereinbarten Preise für die Leistungen des Hotels zahlen wird.

4. Falls sich eine Veranstaltung über 1 Uhr nachts ausdehnen sollte, entsteht ein pauschaler Nachzuschlag pro angefangene Stunde.

Dieser beträgt bei Gesellschaften bis 30 Personen € 155,--, bis zu 60 Personen € 205,--, bis zu 80 Personen € 260,-- und bis zu 120 Personen  € 310,--.

 

§ 3 Preise und Zahlung

1. Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche MwSt. ein. Ändert sich nach Vertragsabschluß die Mehrwertsteuer, so ändern sich die vereinbarten Preise entsprechend.

2. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Veranstaltung vier Monate und erhöhen sich die vom Hotel allgemein für derartige Leistungen berechneten Preise, so kann der vertraglich vereinbarte Preis angemessen, höchstens jedoch um 10 % erhöht werden.

3 .Alle Rechnungen sind binnen 10 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, Zinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz zu berechnen.

4. Das Hotel ist berechtigt, jederzeit eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.

5. Kreditkarten werden zur Begleichung von Bankettrechnungen, Sonderveranstaltungen und Tagungen nicht akzeptiert.

 

§ 4 Rücktritt des Veranstalters (Stornierung)

1. Absagen des Veranstalters sind in schriftlicher Form (auch Telefax oder E-Mail) vorzunehmen.

2. Bei Stornierung oder teilweiser Stornierung ist  das Hotel berechtigt, den entstandenen Ausfall in Rechnung zu stellen, falls nicht eine andere gleichwertige Veranstaltung gebucht wird. Sollten unvorhersehbare, triftige Gründe vorliegen, wird sich das Hotel bemühen, die Sache so kulant wie möglich zu behandeln.

3. Falls der Veranstalter storniert, gelten folgende Richtlinien: Bei Rücktritt zwischen der 8. und 4. Woche vor dem Veranstaltungstermin ist das Hotel berechtigt, zuzüglich zur Raummiete 35 % des entgangenen Umsatzes in Rechnung zu stellen und bei späterem Rücktritt 70 % des Umsatzes.

4. Der Umsatz setzt sich aus dem Preis für das Menü bzw. für die Speisen zuzüglich 50 % davon für nicht verzehrte Getränke zusammen und wird mit der vereinbarten Personenzahl multipliziert.

5. Falls Zimmer storniert werden, die nicht anderweitig vermietet werden können, so ist das Hotel berechtigt, bei Absage von bis zu einer Woche vor dem Termin 50 % und bei Absage bis zu 48 Stunden vor dem Termin 80 % des Übernachtungspreises in Rechnung zu stellen.

 

§ 5 Rücktritt des Hotels

1. Wird die Vorauszahlung auch nach verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist mit Ablehnungsandrohung nicht geleistet, so ist das Hotel zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

2. Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag zurückzutreten, beispielsweise falls

- höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;

- Veranstaltungen unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen gebucht werden;

- das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist.

3. Das Hotels hat den Veranstalter von der Ausübung des Rücktritts unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

4. Es entsteht kein Anspruch des Veranstalters auf Schadensersatz gegen das Hotel, außer bei vorsätzlichem oder groß fahrlässigem Verhalten des Hotels.

 

§ 6 An- und Abreise

1. Soweit keine anders lautende Vereinbarung besteht, ist der Zimmerbezug am Anreisetag nicht vor 16.00 Uhr möglich. Die Zimmerrückgabe hat bis spätestens 11.00 Uhr zu erfolgen. Danach kann das Hotel bis 18.00 Uhr 50 % des vollen Logispreises in Rechnung stellen, ab 18.00 Uhr 100 %.

2. Reservierte Zimmer, die nicht bis spätestens 18.00 Uhr des Anreisetages bezogen werden, kann das Hotel anderweitig vergeben.

 

§ 7 Änderung der Teilnehmerzahl

1. Eine verbindliche Teilnehmerzahl muss dem Hotel eine Woche vor Veranstaltungstermin vorliegen; sie ist Grundlage für die Rechnungserstellung.

2. Eine Reduzierung der Teilnehmerzahl um maximal 5 % wird vom Hotel bei Abrechnung anerkannt. Bei darüber hinausgehenden Abweichungen wird die ursprünglich gemeldete Teilnehmerzahl abzüglich 5 % zugrunde gelegt.

3. Im Fall einer Abweichung nach oben wird die tatsächliche Teilnehmerzahl berechnet.

Bei Abweichung der Teilnehmerzahl von mehr als 10 % nach unten, ist das Hotel berechtigt, die vereinbarten Preise neu festzusetzen sowie die bestätigten Räumen zu tauschen, es sei denn, dass dies dem Veranstalter unzumutbar ist.

4. Verschieben sich ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Hotels die vereinbarten Anfangs- oder Schlusszeiten der Veranstaltung, so kann das Hotel zusätzliche Kosten der Leistungsbereitschaft in Rechnung stellen, es sei denn, das Hotel trifft ein Verschulden.

 

§ 8 Mitbringen von Speisen und Getränken

Der Veranstalter darf Speisen und Getränke zu Veranstaltungen grundsätzlich nicht mitbringen. Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung. In diesen Fällen wird ein Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet.

 

§ 9 Dekorationen

1. Die Verwendung von Dekorationsmaterial und ähnlichen Gegenständen bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Sämtliches Dekorationsmaterial muss den feuerpolizeilichen Anforderungen entsprechen. Der Veranstalter hat für die sichere Anbringung und leichte Entfernbarkeit Sorge zu tragen. Vorbehaltlich einer anderen Vereinbarung mit uns, muss das vom Veranstalter gestellte Dekorationsmaterial unverzüglich nach Ende der Veranstaltung wieder entfernt und abgeholt werden.

2. Die Blumendekoration ist nicht im Menüpreis inbegriffen und wird je nach gewünschtem Aufwand gesondert berechnet.

 

§ 10 Haftung der Veranstalters

1. Der Veranstalter haftet für alle Schäden an Gebäude oder Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. –besucher, Mitarbeiter oder sonstige Dritte aus seinem Bereich oder ihm selbst verursacht werden.

Das Hotel kann vom Veranstalter die Stellung angemessener Sicherheiten (z.B. Versicherungen, Kautionen, etc.) verlangen.

Das gilt auch für die vom Veranstalter engagierten Künstler.

 

§ 11 Technische Einrichtungen und Anschlüsse

Soweit das Hotel für den Kunden auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen, in Vollmacht und auf Rechnung des Kunden. Der Kunde haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe.

Er stellt das Hotel von allen Ansprüchen Dritter aus der Überlassung dieser Einrichtungen frei.

Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Kunden unter Nutzung des Stromnetzes des Hotels bedarf dessen schriftlicher Zustimmung. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Hotels gehen zu Lasten des Kunden, soweit das Hotel diese nicht zu vertreten hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das Hotel pauschal erfassen und berechnen.

 

§ 12 Schlussbestimmungen

1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen.

2. Eine einseitige Änderung oder Ergänzung durch den Veranstalter ist unwirksam.

3. Ausschließlicher Erfüllungs- und Zahlungsort ist Amorbach. Bei eventuellen Streitigkeiten ist der Gerichtsstand Miltenberg.

4. Es gilt Deutsches Recht.

5. Sollten einzelnen Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Darüber hinaus gelten die gesetzlichen Vorschriften.